Rechenschwäche

Betroffene haben Schwierigkeiten mit den Grundrechenarten, die sie auch mit häufigem Üben nicht überwinden können. Sie haben keine Vorstellung von Größen und Mengen, können Rechenfehler nicht erkennen und brauchen viel Zeit für Berechnungen. Häufig wird mit den Fingern abgezählt, Aufgaben können nicht vereinfacht werden, mehrstellige Zahlen werden verdreht (zum Beispiel 64 statt 46) oder es wird sich ständig um Eins verzählt.

Die Betroffenen lernen mehr als andere, obwohl sie nicht weniger intelligent sind. Oftmals wird ihnen jedoch Faulheit vorgeworfen, wenn die Aufgaben nicht oder nur unvollständig gelöst sind. Doch sie verstehen einfach die mathematische Logik nicht. Viele legen sich eigene Strategien zurecht, um die Schwäche zu kompensieren. Das funktioniert jedoch nur bis zu einem gewissen Grad, aber deshalb wird die Dyskalkulie erst spät erkannt. Durchschnittlich fallen die Probleme erst in der dritten oder vierten Klasse auf, wenn kompliziertere Rechnungen gelehrt werden.

Fachbereich & Kompetenz

Rechenschwäche bei Kindern und Jugendlichen kann durch die Ergotherapie gut behandelt werden. Hier kommen die Arbeitsbereiche Pädiatrie und Neurologie zum tragen.

Barbara Senger-Heider
Barbara Senger-Heider

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann sprechen Sie mich an.

Behandlung

Unsere Praxis verfügt über speziell eingerichtete Räume um Rechenschwäche zu behandeln.

Zurück